"Musik aus dem Garten Eden"


Auch wenn die „Alte-Musik-Forschung“ bislang nur wenige Erkenntnisse gewinnen konnte, wie zu Adam und Evas Zeiten im Garten Eden musiziert worden ist, hat das Barockzeitalter gerne musikalisch auf eine idealisierte Pflanzenwelt Bezug genommen. Dabei stand der Garten Eden (G. J. Werner: „Beglückter Edens Garten“) als Ganzes genauso Pate wie die detaillierte Betrachtung des sich mit Rosenzucht

befassenden G. F. Händel (Arie „Süßer Blumen, Ambraflocken“).

Die geistlichen Arien und Kantaten des blumigen Programms werden ergänzt um Amarilli – Vertonungen und Instrumentalmusik aus Sammlungen wie „Corona di dodici fiori armonici“ von 1706.

 

Ensemble Marescotti:

Uta Singer (Sopran)

Katrin Krauß und Hartmut Ledeboer (Blockflöten)

Volker Jänig (Cembalo & Orgel)